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100 Lern Hacks 50 Tipps Lernen

100 Lern-Hacks – Teil 2 [Gastartikel von Mind-Update.de]

 

Isaak von Mind-Update.de und ich, wir haben unsere cleveren Köpfchen mal zusammen gesteckt. Dabei heraus gekommen sind ganze 100 Lern-Hacks! 

Hier kannst du jetzt den zweiten Teil mit den Tipps 50 – 100 von Isaak lesen! Den ersten Teil mit 50 Hacks von mir findest du hier.

Über Isaak

Hallo zusammen,

ihr fragt euch jetzt vielleicht wer ist dieser „Mind-Update“? Das bin ich, meine Name ist Isaak. Ich bin 20 Jahre alt und setze mich nun schon seit mehr als 4 Jahren mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung auseinander.

Angefangen hat das ganze damals in der Schule, mit genau der selben Fragen vor der du vielleicht gerade stehst: Wie kann ich besser lernen?
Damals las ich etliche Bücher zu diesem Thema, die mir mal mehr, mal weniger was gebracht haben. Aber so bin ich zur Persönlichkeitsentwicklung gekommen. Seit dem lese ich diverse Bücher zu allen möglichen Themen der Persönlichkeitsentwicklung.

Seit etwa einem halben Jahr gibt es jetzt meinen Blog „Mind-Update“, in dem es (Na, wer errät es?) um Persönlichkeitsentwicklung geht.

 

Dieser Artikel hat mir besonders viel Spaß bereitet da ich genau vor dem selben Problem stand und mir damals so eine Liste an Lern Tipps gewünscht hätte.

Aber jetzt genug von mir, weiter gehts mit Teil 2!

Viel Spaß beim Lesen und Lernen! 😉

– Isaak

Isaaks Buchtipps

Martin Krengel:

Golden Rules *

Bestnote *

30 Minuten Effizientes Lernen *

*Die mit einem Sternchen versehenen Links sind sogenannte Affiliate Links das heißt ich bekomme eine kleine Provision falls ihr eines der Bücher über den Link kauft. Der Preis verändert sich hierdurch nicht!  – Isaak

 

50. Online Texte vorlesen lassen:

Mit entsprechenden Apps oder Webseiten kannst du dir Texte einfach vorlesen lassen und dich dabei entspannen, statt selbst zu lesen.

 

51. Revue passieren lassen:

Wenn du etwas gelesen oder angehört hast, ist es sinnvoll eine kurze Pause einzulegen und den Stoff noch mal im Kopf durchzugehen, bevor du weiter machst.

 

52. Mit den Meistern sprechen:

Du willst etwas lernen? Dann unterhalte dich mit jemandem darüber, der mehr Ahnung hat, als du! Stelle deine Fragen und lass es dir erklären.

 

53. Diskutieren:

Die besten Diskussionen sind die, bei denen du einen Standpunkt vertrittst, den du vorher noch gar nicht kanntest. Gute Diskussionen lassen dich wachsen und selbstständig Denkmuster entwickeln.

 

54. Online Kurse nutzen:

Einige Experten bieten wirklich gute Online Kurse oder geschlossene Mitgliederbereiche an. Checke vorher, ob dein Mentor seriös ist.

 

55. Udemy:

Hier kannst du direkt Videokurse zu allen möglichen Themen kaufen, manche sind auch kostenlos.

 

56. Online Tests:

Zu vielen Themen kannst du entsprechende Wissenstests im Internet finden! Hier kannst du checken, ob du die Fragen beantworten kannst. Lass dich aber nicht verwirren, vielleicht werden auch Fragen gestellt, die für dich nicht relevant sind.

 

57. Die richtige Einstellung:

Wenn du denkst, dass du das nicht schaffst, schaffst du es auch nicht. Glaube an dich!

 

58. Wiederholungen zählen:

Versuche nicht für eine bestimmte Zeit zu lernen, sondern den Stoff, zum Beispiel auf Karteikarten, eine bestimmte Anzahl durchzugehen.

 

59. Ketten bilden:

Versuche von einem Thema immer eine Überleitung zum nächsten zu finden und diesen Denkprozess zu automatisieren. Verbinde den Stoff logisch miteinander.

 

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60. Zusammenfassungen lesen:

Mit der App Blinkist kannst du täglich eine Zusammenfassung verschiedenster Bücher kostenlos lesen. Kostet etwa 10 – 15 Minuten und du kennst den Inhalt eines weiteren ganzen Buches.

 

61. Powernaps:

Wenn du nicht mehr aufnahmefähig bist, versuche es mal mit 15 – 20 Minuten Schlaf.

 

62. Videospiele statt TV:

Es ist tatsächlich so, dass aktive Beschäftigungen, wie Videospiele, dein Hirn anregen, während passive Tätigkeiten, wie fernsehen, es ausschalten.

 

63. Sport hilft:

Körperliche Fitness kurbelt auch das Hirn an. Mach jeden Tag ein paar einfache Übungen und deine Denkprozesse profitieren mit deinen Muskeln.

 

64. Auswendig aufschreiben:

Wenn du etwas gelernt hast, versuche es aus dem Kopf noch ein mal nieder zuschreiben. Dabei bildet dein Gehirn neue Verknüpfungen und der Stoff prägt sich richtig ein. Kontrolliere hinterher, ob alles richtig ist.

 

65. Mach es dir bequem:

Warum mit krummen Rücken auf dem harten Stuhl sitzen, wenn du auch gemütlich zurückgelehnt auf dem Sessel chillen kannst, während du liest? Mach es dir nicht schwerer, als es ist!

 

66. Reimen:

Hast du schon mal versucht ein Lied oder ein Gedicht aus dem Stoff zu machen? Das lässt sich auf jeden Fall wesentlich leichter merken, als normaler Text.

 

67. Gegenstände nutzen:

Wenn du für eine Prüfung lernst, kannst du eine Methode nutzen, die fast wie ein Spickzettel funktioniert, aber ganz legitim ist: Belege alle Gegenstände, die du während der Prüfung nutzen kannst, gedanklich mit den Antworten. Verbinde deinen Stift in einem Szenario mit dem Stoff. Was hast du noch? Eine Wasserflasche, einen Block, den Taschenrechner? Falls es erlaubt ist, kannst du auch während der Prüfung die gleiche Sorte Kaugummi kauen, die du beim Lernen gekaut hast. Bewiesenermaßen hilft das beim Erinnern.

 

68. Alte Prüfungen machen:

Lernst du für eine größere Prüfung? Verschaffe dir einen Überblick, indem du die vergangene Prüfungen durcharbeitest. So weißt du, wie die Prüfung aufgebaut ist.

 

69. Kurzzeitgedächtnis:

Formeln, du du dir absolut nicht merken kannst, kannst du dir direkt vor der Prüfung noch ein mal ansehen und dann, sobald du die Prüfung hast, notieren. Sind wir ehrlich: Formeln auswendig zu lernen ist, in Zeiten des Internets und programmierbaren Taschenrechnern in der Hosentasche, nicht wirklich effektiv.

 

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70. Frag Google:

Warte nicht darauf, dass dir jemand dieses Problem, das neue Wort oder die Fragestellung erklärt. Google einfach direkt danach und du bist immer einen Schritt voraus.

 

71. Staubige Schulbücher durch das Internet ersetzen:

Dein Lehrer wird mich hassen, aber im Internet findest du höchstwahrscheinlich wesentlich schneller was du wissen musst. Verständlicher erklärt.

 

72. Dinge hinterfragen:

Wenn du dich mit einem Thema beschäftigst, versuche die Hintergründe und Zusammenhänge herauszufinden. Wie läuft das genau ab? Welche Faktoren berechnest du da? Warum?

 

73. Randnotizen machen:

Wenn du einen Text durchgehst und dir dabei etwas einfällt, oder der Lehrer etwas erklärt, mache eine Anmerkung. Du wirst dich noch darüber freuen.

 

74. Schlafen:

Du bist einfach wesentlich aufnahmefähiger, wenn du genug geschlafen hast.

 

75. Unterricht effektiv nutzen:

Ok, Schule kann echt nerven. Aber du musst sowieso hingehen, also hole das Beste für dich raus. – Stelle alle deine Fragen und bringe den Lehrer dazu, dir alles zu erklären, was nötig ist. Wenn du mit einer Aufgabe fertig bist, nutze die Zeit, um den Lernstoff zu optimieren.

 

76. Tests als Lernhilfe nutzen:

Wenn du einen Test geschrieben hast, gehe ihn noch mal durch und stelle sicher, dass du deine Fehler verstehst und lies auch die richtigen Antworten noch einmal durch. Sieh es als langfristige Vorbereitung auf die Endprüfung. Was du jetzt richtig verstehst, musst du später nicht noch einmal lernen.

 

77. Zum Lehrer werden:

Wenn du wirklich Interesse an etwas hast, erstelle deine eigenen Unterlagen so, als würdest du damit andere unterrichten wollen. Stelle Fragen und beantworte sie schriftlich. Schreibe während des Unterrichts so mit, dass du allein mit deinen Unterlagen alles nachvollziehen kannst.

 

78. Lerne für dich selbst:

Alles, was du tust, tust du nur für dich. Hör auf, dich zu beschweren und sorge dafür, dass du das erreichst, was du erreichen willst. Es gibt nur zwei sinnvolle Gründe zu lernen: Entweder weil du es wirklich wissen willst, oder weil du diesen Abschluss willst.

 

79. Gute Laune:

Produktivität und Aufnahmefähigkeit sind von deiner Laune abhängig, nicht anders herum. Schlechter Tag? Verbessere zuerst deine Laune und versuche dann zu lernen.

 

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80. Mögliche Gründe für Konzentrationsstörungen:

Schlechte Ernährung, Schlafmangel, zu wenig Sauerstoff, zu wenig Bewegung, Ablenkung, Frustration, Desinteresse.

 

81. Klein anfangen:

Lerne zuerst was dir leicht fällt, so findest du einen schnellen Einstieg und fühlst dich weniger überfordert.

 

82. Schaue Filme in einer anderen Sprache:

Das schult viele Bereiche des (Sprachen-)Lernens. Zum Beispiel ein besseres Gefühl für die Aussprache, ein breiteres Vokabular oder auch mehr Verständnis. Ohne Untertitel ist nochmal effektiver.

 

83. Nutze die 10 Minuten Regel:

Setzte dich einfach mal hin und fange an. Nimm dir nur 10 Minuten vor. Man arbeitet dann meist länger, doch genau das wollen wir ja. So kannst du Startschwierigkeiten überwinden.

 

84. Fokussiert lernen:

Lerne lieber kurz und fokussiert als 6 Stunden am Stück. Das bringt meist nichts.

 

85. Erstelle einen Lernplan:

Wenn du für 3 Klausuren lernen musst, nimm dir für jeden Wochentag 2 Fächer vor. Eins am Vormittag ein anderes am Nachmittag. Wechsle zwischen den Fächern im Verlauf der Woche.

 

86. Analysiere typische Fragen- / Aufgabenstellungen:

Gehe hierfür alte Klausuren durch oder arbeite mit verschiedenen Arbeitsbüchern.

 

87. Arbeite mit der Pomodoro-Technik:

Die Pomodoro-Technik hilft dir, das Lernen zu strukturieren. Hierbei lernst du 25 Minuten und machst dann 5 Minuten Pause. Das Ganze wird 4 mal wiederholt, dann folgt eine längere Pause von 15 Minuten.

 

88. Handy weg!

Beim Lernen hat das Handy nichts verloren, also sorge dafür das es möglichst unerreichbar ist, während deiner Lernzeit.

 

89. Wechsle den Ort:

Lerne an verschiedenen Orten. Ganz egal ob im Café oder in der Bibliothek. Das stärkt deine Bindung zu dem Gelernten, denn es ist nicht mehr an nur einen Lernort gebunden.

 

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90. Trinke genug:

Genug Trinken ist sehr wichtig, damit unser Gehirn funktionieren kann. Am besten stellst du dir eine Flasche Wasser und ein Glas auf den Schreibtisch.

 

91. Halte ein Referat:

Nicht in der Klasse, sondern vor deiner Familie oder deinen Freunden. Hierzu fasst du den Lernstoff zusammen und trägst ihn dann vor.

 

92. Nutze die SQ3R Lesemethode:

Surrey (Überblick) über den Text verschaffen.
Questions (Fragen) an den Text stellen.
Read (Lesen) des Textes.
Recite (Wiederholen) des Gelesenen.
Review (Überprüfen) z.B durch Beantworten von Fragen.

 

93. Setze dir konkrete Lern Ziele:

Was willst du in deiner heutigen Lerneinheit erreichen? Welches Ergebnis soll bei der Klausur rauskommen?

 

94. Führe Protokoll:

Lege dir ein Lern-Protokoll an um deine Erfolgsserie festzuhalten.

 

95. Sprich über das gelernte:

Erzähl deinen Freunden was du gelernt hast. Sprich mit Klassenkameraden darüber.

 

96. Mache Sprach-Tandems:

Mit dem richtigen Partner kann das nur ein Erfolg werden. Was ein Sprach-Tandem ist, erfährst du zum Beispiel hier.

 

97. Tritt einer Lerngruppe bei:

Du kennst keine? Dann gründe selbst eine! Egal ob mit Klassenkameraden oder Fremden: Wichtig ist die gegenseitige Motivation.

 

98. Finde deinen Lerntyp heraus:

Bist du ehr der visuelle, der auditive, der kommunikative oder doch der motorische Lerntyp?
Finde es heraus und passe dein Lernen an.

 

99. Konzentriere dich auf deine Stärken

Unsere Schwächen in Stärken umzuwandeln ist schwer. Also konzentriere dich auf deine Stärken und bring deine Schwächen auf ein Mittelmaß, das reicht vollkommen!

 

100. Noten sind nicht alles

Es ist ganz wichtig das du dir das klar machst. Mir ist das leider erst nach der Schulzeit bewusst geworden. Also mach dir keinen Kopf falls es mal nicht so klappt wie du es dir vorstellst! 🙂

 

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Das waren Sie, 100 Lern-Hacks! Ganz schön viel, was? Aber lass dich nicht überfordern, du musst nicht jeden anwenden, schau einfach was für dich funktioniert!

 

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Du hast den ersten Teil noch nicht gelesen? Hier geht es zu den Lern-Hacks 1-50.

 

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5 comments

  1. Chrissi says:

    Genialer Post!
    Ich bin ganz überrascht, dass ich doch einen Großteil davon schon umsetze.
    Neu für mich ist Tipp Nr. 83 mit der 10-Minuten-Regel – werde ich ausprobieren! (Gerade, weil die Promodoro-Technik für mich nicht funktioniert.)
    Danke für die Zusammenstellung, Isaak (und Ronja :))!

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Chrissi,

      vielen Dank! Isaak und ich freuen uns sehr darüber, dass etwas für dich dabei war! 🙂

      Die Pomodoro-Technik kannst du übrigens jederzeit für dich anpassen, so wie du es brauchst!

      Liebe Grüße,
      Ronja

      • Chrissi says:

        Gerne! ^^

        Und danke für den Tipp mit der Pomodoro-Technik, Ronja! So weit habe ich tatsächlich noch nicht gedacht… einen Versuch ist es wert!

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