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Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks

Der einfache Grund, warum du nicht abnimmst + 10 Abnehm-Hacks

Ich gebe es zu: Ich war nie dick.

Was berechtigt mich also, über das Abnehmen zu schreiben? – Dafür sprechen mehrere Gründe.

  1. „Komme ich in ein Alter“, in dem ich nicht mehr einfach „essen kann, was ich will“, denn dann würde auch ich sehr schnell neue Hosen kaufen müssen
  2. Habe ich grade eine relativ krasse Umstellung hinter mir: Ich habe, wie aufmerksame Leser wissen, 4 Jahre im Tierheim gearbeitet, was einfach wirklich an Ausdauersport grenzt, grade für mich. Nun bin ich seit einem Jahr mehr oder weniger „zuhause“ (um nicht zu sagen „arbeitssuchend“, denn das beschreibt meine Situation nicht wirklich). Das bedeutet, dass ich einfach wesentlich weniger Bewegung habe.
  3. Habe ich dennoch meine Ernährung lange nicht daran angepasst, dass ich nun nicht mehr Probleme habe, genug Kalorien aufzunehmen, sondern – im Gegenteil – sehen muss, dass ich die Kalorien, die ich aufnehme auch sinnvoll verbraten kriege. Weil ich …
  4. … durch eine nette Geschichte, namens Arthrose im Fußgelenk, nicht mehr so viel laufen DARF. Zusätzlich fällt natürlich jeder Sport weg, der das Fußgelenk belastet. Mega, ehrlich..
  5. Habe ich natürlich nun eine Umfangsvermehrung in der Körpermitte zu verzeichnen, die, wenn ich nicht aufpasse, zu einem Depot für schlechte Zeiten werden will.
  6. Habe ich mich in Folge dieser Feststellung mit den Themen Ernährung, Abnehmen, Sport, etc. auseinandergesetzt.

 

Gut, nachdem jetzt alle auf dem neusten Stand meines körperlichen Verfalls sind, kann ich ja endlich anfangen, interessante Dinge zu schreiben.

 Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Motivation

 

Der Grund, warum du nicht abnimmst

Es ist nicht so, dass ich keinen Plan vom Stoffwechsel und Nährstoffen habe, auch wenn gerne so getan wird, als würde man als Tierpfleger hauptberuflich Kätzchen streicheln, wurden wir doch schon mit einem halben Medizin-Studium ausgestattet. Ich weiß also über die Vorgänge im Körper bescheid und erkenne Diäten-Nonsens, wenn ich ihn lese. Und glaub mir, es wird in wenigen Bereichen so viel Mist erzählt, wie in der Ernährung, vor allem, wenn es um das Dauerthema Abnehmen geht.

 

Was ist denn nun der Grund, warum du nicht abnimmst? Wobei ich nicht weiß, ob es tatsächlich der Grund ist, warum DU nicht abnimmst, vielleicht willst du das ja auch gar nicht… Fakt ist, dass bei den meisten Diäten ein krasser Denkfehler begangen wird.

Dieser Denkfehler besteht darin, dass du für einen gewissen Zeitraum dauerhaft weniger Kalorien zu dir nehmen musst, um langfristig abzunehmen.

 

Warte, was? – Ja, es ist tatsächlich so, dass die gängigste Methode (auch bekannt als: „Friss die Hälfte“) nur direkt am Anfang gut funktionieren kann. Reduzierst du die Kalorien, die du aufnimmst, oder richtest dich nach einem Ernährungsplan, der bestimmte Nährstoffe ausschließt (zum Beispiel „Low Carb“, also Kohlenhydrate), nimmst du zunächst durch die Umstellung tatsächlich ab. Dann aber stagniert das Abnehmen, du kommst nur noch langsam voran. Und was das Schlimmste ist: Gibst du dann auf und isst wieder genau so wie vorher, nimmst du noch schneller zu, als vorher. Das nennt man dann „Yoyo-Effekt“.

 

Das klingt richtig demotivierend, oder? Egal was du tust, wenn du richtig tapfer kämpfst, wird dein Lohn nicht grade befriedigend ausfallen.

Dabei ist die Lösung so cool! Ich habe sie mir nicht ausgedacht, sondern aus Tim Ferriss´ Buch Der 4-Stunden Körper abgeschaut. Das (Hör-)Buch kann ich wirklich sehr empfehlen, wenn du vom Meister des „Körper-Tunings“ lernen willst! (Tim Ferriss ist auch der Autor des beliebten Die 4-Stunden Woche)

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Bauch

Die Lösung

Halte dich an 6 Tagen in der Woche an deinen (kalorienreduzierten) Plan und wirf ihn am 7. Tag so richtig über den Haufen! An (mindestens) einem Tag in der Woche solltest du einfach so essen, dass dein Stoffwechsel so richtig krass arbeiten muss.

Das Ding ist nämlich: Isst du dauerhaft nach bestimmten Regeln, stellt sich auch dein Stoffwechsel darauf ein. Er fährt herunter und sorgt dafür, dass dein Körper weniger verbrennen muss. Dein Stoffwechsel liebt nämlich seine Fettdepots, die er extra für schlechte Zeiten angelegt hat. Nun, da ihm schlechte Zeiten (nämlich weniger Kalorien-Zufuhr) suggeriert werden, möchte er natürlich gut haushalten mit den teuren Reserven.

 

Du musst also deinen Stoffwechsel austricksen und einfach öfter mal ordentlich cheaten um an den anderen Tagen ernsthaft Körperfett abbauen zu können.

Das ist doch mal eine verdammt gute Sache oder? 😉

 

 

10 Hacks, die das Abnehmen leichter machen

Und weil diese Info mir noch nicht reicht um sie dir einzeln vorzusetzen (haha, billiges Wortspiel!), habe ich hier noch 10 kleine Hacks für dich, die dir das Abnehmen erleichtern sollten!

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks weniger Kohlenhydrate

1. Böse Kohlenhydrate?

So kann man das nicht sagen, denn Kohlenhydrate sind nicht grundsätzlich schlecht. Sie sind ein ebenso wichtiger Bestandteil einer vollwertigen Ernährung, wie seine beiden Kollegen Fett und Protein. Allerdings essen wir in den meisten Fällen einfach viel zu viele Kohlenhydrate über den Tag verteilt!

Kohlenhydrate ist eigentlich ein schickes Wort für Zucker und obwohl es komisch klingt, legen wir uns unseren Käse (wahlweise auch Wurst) morgens auf Zucker (Brot), Essen Mittags Zucker mit Soße (Nudeln) und Abends vielleicht noch eine fette Scheibe Zucker mit extra Käse (Pizza)? Das alles, begleitet von Zucker in flüssiger Form, ist eine ganze Menge.

 

In vielen Fällen kannst du aber den Zucker auf natürlichem Wege reduzieren. Dir fallen bestimmt einige Möglichkeiten ein, wie du deine gängigen Mahlzeiten ein bisschen abändern kannst, sodass du weniger Kohlenhydrate isst. So könntest du zum Beispiel Morgens das Brot weg lassen und statt dessen Rührei essen.

Ersetzt du helle Kohlenhydrate durch die Vollkorn-Version, gibst du deinem Körper damit zumindest mehr zu tun.

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Muskeln

2. Lieber oft statt viel essen

Das hast du bestimmt schon öfter gelesen: Es ist einfach wesentlich sinnvoller, viele kleine (gesunde) Mahlzeiten zu essen, statt dir Nachmittags den Bauch komplett voll zu hauen und dich somit gleichzeitig völlig bewegungsunfähig zu futtern.

Ich war auch immer ein sehr unvernünftiger Esser – Morgens habe ich noch nichts runter bekommen, da habe ich mich mit einer Tasse Instant-Eiskaffee begnügt um dann Mittags richtig fett zu essen. Nicht besonders clever.

 

Mittlerweile esse ich (möglichst) 4 mal am Tag kleine Mahlzeiten, die mein Körper wesentlich besser nutzen kann. Das beugt auch zusätzlich diesen mega Fressattacken vor, die entstehen, wenn der Körper zwar nach Nährstoffen verlangt, aber oft völlig eskalieren. (Da sind dann die „Augen größer als der Magen“)

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Bewegung

3. Der richtige Rhythmus

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages – An diesem Spruch ist viel Wahres dran, denn nach dem Frühstück startest du in den Tag und bewegst dich. Dein Körper kann dann die Kalorien in Muskeln umsetzen, um es einfach auszudrücken, statt sie aus Mangel an Bewegung für schlechte Zeiten aufzuheben.

Überlege bei deinen Mahlzeiten, ob du sie zu den richtigen Zeiten zu dir nimmst. Du gibst deinem Körper Energie, wenn du isst. Diese kannst du entweder nach dem Essen nutzen oder sie wird eben in Form von Fettdepots eingelagert. Natürlich kannst du dich nicht mehr bewegen, wenn du dich total überfutterst.

 

Das ist auch der Grund, warum man nicht spät Abends essen sollte, denn dann wird die Energie nicht mehr umgesetzt. Du kannst allerdings auch ein kleines bisschen Sport, also ein paar einfache Übungen, nach dem Essen einsetzen, um die Kalorien sinnvoll zu nutzen. Es dauert allerdings einen Moment, bis die Verdauung so weit ist, also musst du nicht sofort vom Esstisch aufspringen und um den Block joggen. 😉

Allerdings ist es einfach nicht so schlau, nach dem Essen stundenlang auf dem Sofa zu sitzen und dich auszuruhen.

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Spaß

4. Bewegung im Alltag

Natürlich hat nicht jeder einen Job, in dem er viele Kalorien verbrennen kann und nach einem langen Tag im Büro hat man auch oft keine Kraft mehr, um wirklich Sport zu machen.

Daher ist es für die meisten Menschen einfacher, ein bisschen „Sport“ in den normalen Alltag einzubauen. Du könntest zum Beispiel ein bisschen Bauchmuskeltraining direkt auf dem Sofa beim Fernsehen machen. Du könntest Kniebeugen machen, während du dir die Zähne putzt… dir fallen bestimmt ein paar gute Möglichkeiten ein, deine Muskeln im Alltag ein bisschen zu beanspruchen.

Ich habe Gewichtsmanschetten, die man sich wie ein Armband um das Hand- oder Fußgelenk legen kann und die somit, bei ganz normalen Bewegungen, „mehr heraus holen“.

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Unordnung

5. Zeig mir deine Wohnung

Chaos in der Wohnung, Antriebslosigkeit und Übergewicht hängen häufig zusammen. Wie sieht deine Wohnung aus? Wenn du darunter leidest, dass du deine Pläne häufig nicht durchziehst, keine Lust hast, dich zu bewegen oder immer wieder aus Langeweile oder fehlendem Ehrgeiz Dinge isst, die du eigentlich nicht essen willst oder solltest, dann stehen die Chancen gut, dass auch deine Wohnung diese Antriebslosigkeit wiederspiegelt.

 

Möglicherweise fällt es dir leichter, bei deiner Wohnung anzufangen. Wenn du „plötzlich“ in einer ordentlichen, ruhigen Umgebung sitzt, wirst du wahrscheinlich viel motivierter sein, auch andere Dinge in Angriff zu nehmen.

Wir tragen das Chaos, das uns umgibt, mit uns. Es liegt wie eine Last auf uns und verhindert, dass wir motiviert sind, etwas zu ändern, das uns stört.

 

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6. Sport ist ihr Hobby

Vielleicht erzähle ich dir jetzt nichts Neues, aber dem Einen oder Anderen hilft es vielleicht: Wenn du bisher nicht wirklich gerne Sport machst, hast du vielleicht einfach noch nicht den richtigen Sport für dich gefunden.

Vielleicht denkst du bei Sport ja immer an Joggen, Fitnessstudio oder an ein „Bauch-Beine-Po-Video“. Dabei gibt es unzählige Sportarten, die du ausprobieren könntest! Tanzt du gerne? Wie wäre es mit Schwimmen? Fahrrad, Skateboard, Inlineskates oder Ski? Vielleicht lieber ein Kampfsport? Bogenschießen? Klettern? Eine von hunderten Ballsportarten?

 

Dir stehen so viele Möglichkeiten offen, eine Art der Bewegung zu finden, die dir tatsächlich einfach Spaß macht! Du musst dich ja nicht unbedingt quälen, um ein bisschen Sport in dein Leben zu bringen, hab Spaß dabei! 😉

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Essen

7. Hobbykoch

Genauso wie beim Sport, hat sich vielleicht auch in der Küche eine Routine eingeschlichen und du isst immer wieder die gleichen, bekannten Gerichte.

Auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten zu entdecken! Wenn du sowieso gerne abnehmen möchtest, ist das doch die perfekte Ausrede, um einfach mal richtig experimentierfreudig zu werden! Rezepte gibt es wie Sand am Meer, in Zeitschriften, Büchern, auf Internetseiten wie Chefkoch.de oder auf YouTube, wo du einfach direkt nach dem suchen kannst, was du möchtest, oder grade im Kühlschrank hast.

Probiere dich durch neue (gesunde) Rezepte und Zutaten und entdecke neue Lieblingsgerichte! Funfact: Gesunde Rezepte sind auch häufig super simpel, schnell gemacht und lecker!

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks gesund

8. Essen hacken

Wenn du schon mal in der Küche stehst, kannst du auch gleich über deine bereits bekannten Gerichte nachdenken! Du musst sie ja nicht gleich komplett verbannen, häufig kannst du sie auch einfach hacken!

Überlege dir aus welchem Grund du ein bestimmtes Rezept vielleicht besser nicht essen solltest und dann tausche diese ungesunde/kalorienreiche Zutat einfach durch eine bessere aus! So habe ich es auch gemacht, als ich angefangen habe, auf Fleisch zu verzichten und dabei festgestellt, dass es nicht nur super einfach ist, sondern auch zu sehr leckeren, neuen Ideen führt!

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Schokolade

9. Cheater!

Der Cheatday ist der Tag in der Woche, an dem du, wie oben beschrieben, ALLES essen darfst. Dieser Tag ist elementar um langfristig mit dem Abnehmen vom Fleck zu kommen und gleichzeitig ist er eine tolle Motivation!

Wenn du nämlich in der Woche spontan Lust auf bestimmte Dinge bekommst, die du eigentlich nicht essen solltest, kannst du sie dir für diesen Tag aufheben und dich darauf freuen! Vielleicht willst du dir ja eine Box hinstellen, in die du die Dinge legst, die du an diesem Tag essen darfst? Oder du schreibst dir eine Liste mit den „verbotenen“ Dingen, auf die du grade Lust hast und kannst sie an deinem Cheattag nach Herzenslust abarbeiten.

Es ist also Trost und Motivation in einem, zu wissen, dass du nicht gänzlich verzichten musst, sondern dich darauf freuen kannst, den Schokoriegel zu futtern oder die Cola zu trinken.

 

Warum du nicht Abnimmst Abnehmen Hacks Wasser trinken

10. Wasser wirkt Wunder

Zum Schluss mein bester Hack überhaupt! Du weißt natürlich schon, dass du viel Wasser trinken musst. So generell, nicht nur, um abzunehmen. Für mich war das immer ein sehr schwieriges Thema, weil ich Wasser total verschmäht habe. Ich habe an vielen Tagen wirklich nur das Nötigste getrunken und dann konnten die Getränke nicht „fancy“ genug sein. Eine Dose Energy-Cola, bitte.

Seit dem 4-Stunden Körper habe ich aber tatsächlich angefangen, mindestens 1,5 Liter WASSER am Tag zu trinken (und ich bin grade 1,55 m groß, du kannst also gerne mit 2 Litern anfangen!).

 

Was mich vom Fast-Nichts-Trinker zum echten Wasser-Fan gemacht hat, war dieser einfache Trick: Sofort nach dem Aufstehen trinke ich einen halben Liter Wasser. Egal was passiert, das ist Nummer 1 auf dem Programm und ich mache nichts anderes, bevor der halbe Liter getrunken ist.

Das Krasse dabei ist, dass ich, sobald ich diesen halben Liter am Morgen getrunken habe, den ganzen Tag über wirklich Lust auf Wasser habe! Es fällt mir gar nicht mehr schwer, 2 Liter am Tag zu trinken.

Diesen Effekt kannst du natürlich auch noch begünstigen, indem du immer eine Flasche Wasser und ein Glas neben dir stehen hast und eine Flasche Wasser mit nimmst, wenn du unterwegs bist!

 

 

Was sind deine besten Tipps für das Abnehmen?

Schreibe sie in die Kommentare, damit die Liste noch länger wird! 🙂

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8 comments

  1. Chrissi says:

    Woah Ronja, also mit dem Absatz über Zucker (Zucker mit Soße, usw.) hast du mich kalt erwischt.
    Das alles war mir zwar schon klar, aber es so direkt nochmal vorgesetzt zu kriegen… Hui. Da vergeht mir tatsächlich der Appetit.

    Deine Hacks finde ich alle sehr gut + wichtig; besonders Punkt 5. Ich bin selber eine kleine Chaotin, was man der Wohnung auch ansieht. Spannend, das da ein Zusammenhang zum Essverhalten bestehen kann.

    Generell bin ich mehr der Fan von langfristiger Ernährungsumstellung ohne Cheatdays – aber geklappt hat das bisher auch noch nicht… Einen Versuch ist es also wert 😀 Für dich scheint die Variante ja zu funktionieren.

    Random Fact: Ich mochte den Titel „Sport ist ihr Hobby“ total 😀 Zwar die Serie nie geguckt, aber das Wortspiel ist einfach klasse 😉

    Liebe Grüße,
    Chrissi

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Chrissi,
      ich freue mich total über deinen genialen Kommentar! 🙂 Vielen Dank!
      Cool, dass ich dich noch „schocken“ konnte, obwohl du dich selbst schon damit beschäftigt hast!

      Du kannst deine Ernährung ja auch langfristig umstellen, dabei weniger Kohlenhydrate essen und einen Cheattag einbauen, wie du möchtest. Da kannst du dann die geilen Sachen, wie Pizza, ohne schlechtes Gewissen futtern! 🙂

      Ja, „Sport ist ihr Hobby“ fand ich auch total cool! 😀

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Ronja

  2. Klaus-Peter says:

    Hi, Ronja,

    der Denkfehler, den Du nennst, also zu glauben, „… dass du für einen gewissen Zeitraum dauerhaft weniger Kalorien zu dir nehmen musst, um langfristig abzunehmen“ hängt ja allein schon an der Definition des „gewissen Zeitraums“.
    Wer dann den Zeitraum abkürzt – also etwas „wählt“, was unter „bis ans Lebensende“ reicht, dürfte in die Falle tappen.

    Ich glaube, dass Deine Zusammenstellung recht gut ist. Der Punkt 5.) wird sonst auch meist vergessen. Als einen weiteren Grund, zu scheitern, würde ich das sich-von-der-Umwelt-mitziehen-lassen ansehen: „Die anderen halten sich doch auch nicht zurück, und das Angebot ist einfach unwiderstehlich“.
    Aber unbewusste Fründe, mehr zu essen, gibt es sicherlich viele – die sind dann halt unbewusst; dem mit Achtsamkeit gegenzusteuern und/oder mit den (frustrierten) unbewussten Wünschen zu leben, besser: Sie sich bewusst zu machen, könnte eine Möglichkeit sein – ich sage das mal eher als Hypothese.
    Gesundheitsgerechte Ernährung, gern auch gut zubereitet, wäre noch ein Punkt auf der Ernährungsseite: Lebensmittel ohne Geschmacks- und Farbverstärker, die gut genug sättigen, ohne zu „schwer“ zu sein, Ballaststoffe, fermentiertes Gemüse, Sauerkraut frisch und roh, Hülsenfrüchte als Grundnahrungsmittel zhätte ich noch als Vorschlag.

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Klaus-Peter,

      vielen Dank für deine lieben Worte und guten Ideen!
      Stimmt, man lässt sich sehr schnell von anderen und von Situationen mitreißen und wirft mal eben alle Vorhaben über den Haufen…
      Ich persönlich denke, man darf sich auch nicht zu sehr verrückt machen. Ich wähle den Tag, an dem ich „darf“ auch relativ frei, weil ich mir auch nicht alles verbieten will. Spaß am Leben ist immer noch wichtiger. Dafür muss man allerdings auch an anderen Tagen den Spaß darin sehen, „vernünftig“ zu sein. 😉

      Danke für deine Tipps! 🙂

      Liebe Grüße,
      Ronja

  3. Ute Ramm says:

    Hallo Ronja,
    es freut mich für dich, dass du deinen Weg gefunden hast.

    Leider trägst du zur Weiterverbreitung eines Mythos bei…

    Denk dir deinen Körper als schickes Auto. Verbrennst Du mehr oder weniger Benzin, wenn du es öfter oder seltener tankst?

    Bei einem Auto kannst du allerdings nicht mehr tanken, als in das Behältnis für den Kraftstoff passt. Beim Körper ist das anders – logisch.

    Für deinen Motor ist es vollkommen egal, wann, wie oft und wie viel du isst.
    Wenn deine Kraftstoffaufnahme über deinem Verbrauch ist, nimmst du zu. Und das ist tatsächlich auch bei einem Cheatday so.

    Angenommen, du hast an den schlanken Tagen in deiner Woche einen Kaloriendefizit von insgesamt 3500 kcal (das wäre ein halbes Kilo Abnahme), und du isst diese 3500 kcal an deinem Cheatday mit einer Pizza, einem großen Teller Nudeln, Muffins, Schokolade etc über deinem Kalorienbedarf (3500 kcal gehen sehr schnell…) dann wirst du überhaupt nicht abnehmen, obwohl du dich 6 Tage in der Woche gequält hast.

    Ärgerlich, oder?

    Ich beschäftige mich jetzt seit Mai mit einer Ernährungsumstellung, ausreichend Sport etc, und habe keinen Cheatday, nur drei Mahlzeiten am Tag und bin inzwischen oft unter meinem Grundumsatz (nicht viel). Ich habe seitdem vielleicht zwei Cheattage eingelegt; nicht um meinen Stoffwechsel anzukurbeln, sondern weil ich einfach Mega Bock auf Sushi hatte. Und weil das Leben zu kurz ist, immer nur zu verzichten. Weil ich Kalorien zähle, weiß ich, was ich mir wann erlauben kann, und wie (wenig) schlimm welche Ausrutscher sind. Damit habe ich jetzt seit Ende Mai 12 Kilo abgenommen. Ich habe keinen Tag gehungert.

    Über das Zählen habe ich auch zu einer Webseite gefunden, wo sich viele austauschen, die abnehmen. Und dort sind auch Leute, die diese Cheatdaykultur betreiben. Was sich dabei für mich herauskristallisiert hat, ist dass manche Leute mit dieser Methode es viel schwerer haben, zu einem gesunden schlanken Verhältnis zum Essen zu finden, weil sie die ganze Woche auf ihren Cheatday warten, und deswegen keine Chance haben, sich komplett an die Umstellung zu gewöhnen…

    Kaum etwas ist bei uns so emotional besetzt, wie das Essen. Und wenn man sich hier umstellen will, hilft es, ein sehr wachsames Auge auf sein Ernährungsverhalten zu haben. Gerade, wenn man Essen als Entspannung oder Belohnung (Cheatday) / „Endlich darf ich wieder…“ einsetzt, arbeitet man auch psychologisch gegen die Veränderung der Verknüpfung… und damit gegen eine langfristige Ernährungsumstellung, die zu einem schlanken und gesunden Essverhalten führt…

    Es gibt so viele unterschiedliche Menschen, und ich glaube dir, dass du mit deinem Weg sehr zufrieden bist. Und ich freue mich, dass es für dich gut geht! Aber die Cheatday-Methode ist gerade für Menschen, die emotional sehr am Essen hängen und zu Fressattacken neigen, die weit über den normalen Bedarf führen, ganz großer Mist…

    P.S. Ich habe auch ein „heiliges Buch“, das mich zu meiner Methode gebracht hat… „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann beschreibt unterschiedliche Diät- und Ernährungsmythen und vergleicht unterschiedliche Studien zu dem Thema… die Autorin gibt keine Ernährungs- oder Sporttipps, und hat sich darauf konzentriert, zu untersuchen, was hinter solchen Dingen wie „kaputter Stoffwechsel“, „vererbtes Dicksein“ und so weiter steckt. Wenn du neugierig bist, hat sie auch einen Blog: https://fettlogik.wordpress.com/ (Wenn dich der Link hier stört, dann kannst du ihn auch ungefragt wieder entfernen…)

    Liebe Grüße

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Ute,

      Glückwunsch zu 12 Kilo weniger, das ist echt ne Ansage! 🙂 Freut mich für dich!

      Ich gebe dir vollkommen Recht in dem Punkt, dass jeder für sich den richtigen Weg finden muss. Definitiv wird das hier nicht die perfekte Lösung für jeden Menschen sein.
      Ich habe auch gar nicht bedacht, dass viele Menschen sich damit so schwer tun, bzw. so sehr auf diesen einen Tag hinfiebern. Für mich persönlich ist es einfach geil zu merken, wie viel mehr Energie ich habe, wenn ich keine (oder wenig) Kohlenhydrate esse. Den Cheatday nehme ich auch gar nicht so ernst, ich lege ihn dahin, wo er mir passt, wenn ich zum Beispiel einfach nicht Zuhause esse und ich muss dann auch nicht übertreiben, sondern einfach so normal essen, wie sonst auch, nur dass eben alle Lebensmittel erlaubt sind.

      Erstaunlicherweise habe ich auf süße Getränke mittlerweile gar keine Lust mehr, auch nicht wenn ich es mir erlauben würde. Viele Dinge sehe ich mit anderen Augen, seit ich weiß, wie genial es ohne ist.

      Noch mal die Logik von dem Cheatday: Wenn du an 6 Tagen in der Woche keine (wenige) Kohlenhydrate isst, führt das dazu, dass der Körper tatsächlich das Fett verbrennen kann (Kohlenhydrate werden immer zuerst verbrannt!). An die geringe Zufuhr gewöhnt sich der Körper allerdings und Schraubt auch den Verbrauch runter. Um also nicht dauerhaft weniger zu verbrauchen, trickst man den Körper aus, indem man ihm dann an einem Tag doch alles gibt, was er möchte, um sich nicht in einer Notlage zu sehen.

      Natürlich nimmst du an diesem Tag zu, wenn du weit über deinen Verbrauch hinaus isst. Das ist im Prinzip auch nicht so schlimm, wenn du dafür an 6 Tagen besser abnimmst. Ich würde allerdings auch sehr dazu raten, es grundsätzlich nicht völlig zu übertreiben. Es geht mir persönlich darum, an diesem Tag einfach Zucker zu mir zu nehmen, den ich sonst nicht esse. Nicht unbedingt wesentlich mehr Kalorien, sondern einfach andere Lebensmittel.

      Menschen, die von sich wissen, dass sie sich beim Thema Essen sehr schlecht auf das Wesentliche beschränken können, sollten tatsächlich nicht unbedingt diesen Weg gehen.
      Menschen, die jetzt Interesse an der Cheatday-Methode haben, sollten das Buch „Der 4-Stunden-Körper“ von Tim Ferriss (auf dem mein Artikel aufbaut!) tatsächlich lesen oder anhören, denn dort wird das ganze Prinzip sehr genau erklärt und Tim ist ja auch sein persönlicher Dummy und belegt alles mit Selbsttests ohne Ende.

      Auf jeden Fall vielen Dank dir für deine kritischen Gedanken und viel Erfolg beim Erreichen deiner Ziele weiterhin! 🙂

      Liebe Grüße,
      Ronja

  4. Brigitte L. says:

    Ich habe mir einen Spiralschneider für Gemüse gekauft und es macht total Spaß Zucchini, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi und vieles mehr in ‚Spaghetti‘ zu verwandeln. Als Nudelersatz oder gebraten als Beilage oder einfach lecker gewürzt und ein Ei drüber- eine ganz feine Sache. Spart viele Kalorien und Kohlehydrate und schmeckt und macht satt. Viel Spaß!

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