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Lernmethoden Einserschüler

Die 7 besten Lernmethoden: Vom Sitzenbleiben zum Einserschüler

Es gibt Schüler die sitzen bleiben. Und es gibt Schüler die nur Einsen in jeder Arbeit schreiben.

Ich war beides.

 

In der achten Klasse waren meine Noten einfach so schlecht, dass ich sie wiederholen musste. Aber das reichte nicht, denn auch beim zweiten Anlauf schaffte ich die Achte nicht und wechselte die Schule.

 

Jahre später mache ich eine Ausbildung die mich, im Gegenteil zu Mathe und Latein in der Acht, wirklich interessiert. Und ich fasse einen Entschluss: Ich will diese Ausbildung verdammt noch mal als Beste abschließen!

Das habe ich getan.

Und du kannst das auch!

Ich bin nämlich gar kein Wunderkind. Ich bin nur Jemand mit den richtigen Lernmethoden. Sie sind sogar extrem einfach und kostenlos. Und das Beste ist: Ich zeige sie dir alle!

 

In diesem Artikel lernst du meine 7 Lern-Hacks mit denen ich es geschafft habe vom Sitzenbleiber zum Einserschüler zu werden. Ich habe sie mir mühsam zusammen gesucht und angeeignet.

Aber du kannst jetzt sofort aus meinem Wissen lernen.

 

Übersicht:

 

Lernmethoden

Hack 1: Aussortieren

Wer für einen Test oder eine Prüfung lernen muss, fühlt sich häufig erschlagen von den Unmengen an Stoff. Aber auch wenn du nur für dich etwas lernen willst: Es gibt mittlerweile einfach so viele Quellen. Da fällt es oft schwer einen Anfang zu finden. Vor allem wenn du nicht weißt was genau du eigentlich wissen musst.

 

Hier der erste Hack: Sortiere zuerst großflächig alles aus was du nicht unbedingt lernen musst.

Pass genau auf welche Tipps der Lehrer (Professor..) dir gibt! Meistens erwähnt er bei der Ankündigung eines Tests grob was darin abgefragt wird. Schreibe unbedingt mit! Falls du das nicht getan hast, frage Jemanden nach diesen Informationen! So kannst du unter Umständen deinen Aufwand schon im Vorfeld unglaublich verringern. So konnte ich oft schon etwa drei viertel der Arbeit sparen! Das hängt natürlich von deinem Lernfeld und dem Lehrer ab.

 

Natürlich kannst du wesentlich einfacher lernen, wenn du ordentlich mit schreibst. Du solltest deine Notizen aus dem Unterricht immer so übersichtlich wie möglich gestalten. Für dich, nicht für den Lehrer. Ich fahre sehr gut mit verschiedenen Farben in den Überschriften.

 

Außerdem habe ich mir immer Notizen gemacht wenn der Lehrer etwas erwähnt hat, das ich für wichtig hielt. So konnte ich im Nachhinein viel leichter verstehen worum es eigentlich geht. Mach deine Notizen zu DEINEN Notizen. Was der Lehrer an die Tafel schreibt, muss ja nicht unbedingt das sein was du am besten verstehst!

 

Wenn dein Lehrer einen Test ankündigt und keine Themen nennt, dann frage gezielt nach! Versuche so viele Informationen wie möglich darüber zu bekommen was du NICHT lernen musst!

„Das heißt, Thema XY kommt nicht dran?“

Nimm dir deine Unterlagen zur Hand und suche nach Themen die du so schon im Vorfeld ausschließen kannst!

 

Das ist wichtig. Jetzt weißt du, dass du nicht den kompletten Stoff seit dem letzten Test durchgehen musst.

 

Nichts ist unbefriedigender als im Test festzustellen, dass du Stunden deines Lebens damit verbracht hast etwas zu pauken, das überhaupt nicht gefragt wird. Und schlimmstenfalls etwas dran kommt, das du nicht gelernt hast! Also schaffst du bereits im Vorfeld genug Platz für das wirklich Wichtige.

 

Solltest du aus eigenem Interesse und nicht für einen Test lernen wollen, heißt das für dich:

Mach dir klar was genau dein Ziel ist! Möchtest du zum Beispiel in ein fremdes Land reisen und dich dort auf der Straße verständlich machen? Essen bestellen oder ein Auto mieten? Dann ist es wenig sinnvoll zu lernen wie man über das Wetter redet. Klar.

Dann solltest du gezielt lernen was „Wo finde ich XY“, „Wie viel kostet das im Monat“, oder „Ich möchte ein Zimmer reservieren“ heißt. Und wie die Antworten darauf aussehen könnten.

 

 

Lernmethoden

Hack 2: Das Wichtigste zusammenfassen

Jetzt weißt du was genau du lernen musst.

Als Nächstes musst du diesen Stoff ein mal durchgehen und dir die wichtigen Schlagwörter raus schreiben.

 

Überlege dir:

  • Wie genau würde die Frage zu der Information aussehen?
  • Wie wahrscheinlich es ist, dass sie gestellt wird?

 

Notiere dir jetzt nur die Antworten auf diese Fragen. Am Besten nur die wichtigen Wörter, die deine Antwort auf jeden Fall beinhalten muss. Keine ganzen Sätze. So kannst du noch ein mal deinen Lernstoff erheblich reduzieren! Fasse dich in deinen Notizen so kurz wie möglich!

 

Wenn du zum Beispiel lernen musst wie das mit der Gewaltenteilung funktioniert, schreibst du folgendes:

 

3 Gewalten: Legislative (gesetzgebend), Exekutive (ausführend), Judikative (rechtsprechend)

 

Hier hast du alles was du wissen musst so kurz wie möglich gefasst:

  • Du weißt dass es 3 Gewalten sind. Wenn du später versuchst dich daran zu erinnern, erscheint diese Zahl in deinem Gedächtnis.
  • Du weißt wie sie heißen.
  • Du weißt wofür sie stehen.
  • Du hast es ein mal gelesen, durchdacht und aufgeschrieben. Einen Teil deiner Notizen kannst du nach diesem Schritt schon halbwegs auswendig!

Frustfrei Lernen

 

Versuche ungefähr nur ein Din A4 Blatt für deine Notizen zu nutzen! Je weniger Text, desto besser kannst du lernen. Außerdem lernt sich ein einziges Blatt, schon allein aus psychologischer Sicht, viel leichter als ein ganzer Hefter!

 

Lasse trotzdem neben deinen Notizen noch etwas Platz für die nächsten Hacks!

 

 

Lernmethoden

Hack 3: Was tun wenn du etwas nicht verstehst

Ich kann nicht einfach auswendig lernen.

Ich bin ein Typ der die Zusammenhänge verstehen muss. Leider hat man aber nicht immer das Glück, dass die Lehrer es genau so erklären, dass man es richtig versteht. Wenn es dir auch so geht, ist dieser Hack etwas für dich:

 

Wenn dir etwas total unklar ist, suche dir einfach mal auf Youtube Videos zu diesen Themen! Es gibt dort viele tolle Menschen. Mit etwas Glück findest du ein Video das genau deine Fragen erklärt. Außerdem findest du dort auch oft Dokumentationen zu bestimmten Themen. Ein bisschen Hintergrundwissen schadet auf jeden Fall nicht beim Lernen.

 

Was mir auch oft geholfen hat, ist mit meinen Freunden aus der Klasse darüber zu reden. Oder auch einfach den Lernstoff anderen erklären. Schnapp dir einen Menschen der dir eine halbe Stunde zuhören kann und erkläre ihm was du gelernt hast. Dabei merkst du genau ob du es verstanden hast. Manchmal findest du sogar noch weitere Zusammenhänge selbst heraus!

 

 

Lernmethoden

Hack 4: Wie du dir komplizierte Dinge merkst

Puh, das war bisher etwas trocken… Das meiste davon sollte aber in kurzer Zeit zu schaffen sein!

Jetzt hast du schon eine verdammt gute Grundlage! Oft stolpert man beim Lernen aber über Dinge, die nicht im Gedächtnis hängen bleiben.

 

Bei Fremdwörtern bietet es sich an, ihre Bedeutung zu erfahren. Oder du schaffst dir einfach eine andere Verknüpfung! Damit bildest du dir einfache „Eselsbrücken“.

In unserem Beispiel von der Gewaltenteilung könnte das so aussehen:

 

Legis- = Gesetz wie in Legislatur

Exe- = Ausführen wie bei PC Software

Judi- = richten wie eine Jury

 

Deine Verknüpfung muss überhaupt nicht richtig sein! Das einzig Wichtige ist, dass du dich später an das Wort erinnerst das du dir damit merken wolltest. Verbinde die schwierigen Wörter einfach mit irgendwelchen Dingen die dich an sie erinnern.

 

Wenn du für die einzelnen Wörter eine Verbindung hast, musst du sie nur noch an die Frage (3 Gewalten) hängen.

Das geht indem du dir ein Szenario ausdenkst in dem alle 4 Wörter einen Bezug zueinander haben.

Dieses Szenario sollte so simpel und blöd wie möglich sein. Du musst es dir ganz einfach merken können. Du musst es ja keinem erzählen!

Unser Beispiel:

 

Drei Gewalttätige in Leggings bilden eine Jury für PC Programme

 

Das ist sehr simpel und du hast sofort ein Bild vor Augen wie das aussehen könnte! Diesen Satz kannst du ganz leicht abrufen wenn die passende Frage aufkommt.

 

 

Lernmethoden

Hack 5: Sei kreativ

Die meisten Menschen können sich wesentlich besser merken was sie selbst gesehen haben.

Mir hat es immer extrem geholfen meine Eselsbrücken aufzumalen! Dafür musst du kein toller Künstler sein. Du sollst nur ein Bild schaffen an das du dich später erinnern kannst. Eine Minute, keine Mega-Zeichnung! Je blöder das Bild ist, desto einfacher kannst du dich erinnern.

 

In unserem Beispiel kannst du jetzt einfach 3 Straftäter in Leggings als Jury vor einer .exe-Datei neben deine Notizen malen. So kannst du das Bild in deinem Kopf noch ein mal deutlich verstärken:

Lerntechniken
Das Bild ist so doof, dass du es nicht mehr vergisst!

 

Lernmethoden

Hack 6: Sei dein eigener Lehrer

Genug vom Papierkram! Du willst lernen ohne dich überhaupt vor deine Unterlagen zu setzen?

Nachdem ich meine Notizen soweit fertig hatte, habe ich mir einfach eine Tonaufnahme davon gemacht. Mit meinem Handy und mit Hilfe einer einfachen Aufnahme App habe ich meine ganzen Notizen vorgelesen. Dabei habe ich auch sämtliche Eselsbrücken erwähnt und alles was mir so dazu eingefallen ist.

 

Rede einfach mit dir selbst. Beschreibe die Bilder die du gemalt hast. Du kannst während der Aufnahme auch jederzeit eine Pause machen und dich kurz sammeln. Keine Angst wenn du kein geborener Redner bist, das ist wieder nur für dich! Auch wenn du dir dabei doof vorkommst, probiere es einfach mal aus!

 

Diese Tonaufnahme kannst du dir dann immer mal wieder anhören. Beim Duschen, beim Kochen oder auf dem Weg zur Schule morgens vor dem Test. Jetzt bist du dein eigener Trainer!

 

Du lernst mit diesem Hack auch wieder doppelt:

  1. Weil du den Text aus deinen Notizen noch ein mal vorliest und
  2. Weil du es dir so oft anhören kannst, bis es wirklich sitzt.

 

 

Lernmethoden

Hack 7: Ein eigenes Quiz erstellen

Manchmal ist der Stoff so umfangreich, dass es noch mehr braucht um ihn wirklich zu wissen. Dieser Hack bietet sich an, wenn du sehr viele Fakten auswendig lernen musst.

 

Es gibt kostenlose Apps mit deren Hilfe du Lernkarten erstellen kannst. Meine Freunde und ich haben gemeinsam eine App genutzt und die Karten online untereinander ausgetauscht. Das war einfach genial!

 

Die App die für mich am besten funktioniert ist: FREE Flashcards Helper von David Skelly (Google Play). Sie ist auch mit dem iPhone nutzbar.

Du kannst mit ihr sogar Karten runterladen, die andere erstellt haben! Mehr Infos zu der App und der online Datenbank mit tausenden Lernkarten findet du hier. (Das ist zur Zeit alles kostenlos!)

 

Lernmethoden
Screenshot aus der App – Hier habe ich als Frage ein Bild eingefügt.

Auf der Seite kannst du deine Karten auch am PC erstellen. Du kannst den Text formatieren, farbig machen und Bilder einfügen.

 

Mit der App ist das Lernen dann super leicht. Es funktioniert wie der gute, alte Karteikasten, nur viel besser!

  • Du startest deinen Kartensatz und es werden dir deine erstellten oder runtergeladenen Fragen in gemischter Reihenfolge angezeigt.
  • Du überlegst, denkst dir die Antwort und dann kannst du die Karte umdrehen.
  • Die Antwort wird unter der Frage eingeblendet.
  • Du kannst der App sagen ob du es wusstest oder nicht. (Siehe Bild)
  • Wenn du es wusstest, ist die Frage für diesen Durchgang weg.
  • Wenn nicht, wird sie unter die anderen gemischt bis du auf „Richtig“ klickst.

 

 

Dieses System ist unfassbar effektiv. Es hat mir beim Lernen extrem geholfen und ich verdanke ihm einige gute Noten!

Wenn du deinen Satz Lernkarten ein paar Mal durchgegangen bist, weißt du es einfach! Zusätzlich kannst du dich mit deinen Freunden zusammen tun und ihr könnt die Arbeit aufteilen. Jeder kann sich dann die Karten des anderen runterladen.

 

Die Vorteile der App gegenüber normalen Karteikarten sind:

  • Du kannst einfach jederzeit, zum Beispiel im Bus, lernen
  • Du kannst Bilder aus deinen Unterlagen fotografieren und sie als Frage oder Antwort benutzen
  • Du kannst deine Karten mit anderen teilen
  • Sie sind sehr schnell erstellt
  • Du kannst auch Abends im Bett noch mal schnell ein paar Fragen durchgehen

 

Wir haben uns auch oft morgens vor der Schule noch mal gegenseitig mit dieser App abgefragt. Dabei haben wir sehr oft noch das ein oder andere wichtige Detail voneinander gelernt.

 

Jetzt weißt du Alles was ich gemacht habe um mit dem kleinsten Aufwand immer die besten Noten zu erreichen! Ich habe übrigens mit einem Schnitt von 1,0 abgeschlossen. Ohne diese Hacks hätte ich das nie geschafft.

Jetzt bist du an der Reihe!

 

Aber mich interessiert natürlich auch brennend: Was sind deine besten Lern-Hacks?

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13 comments

  1. Alexandra says:

    Hallo Ronja,

    coole Lern-Hacks um wirklich mal Abwechslung ins Lernen zu bringen.

    Die Standard-Lernmethode ist sehr häufig: 5x durchlesen, abfragen lassen und wenn es noch Lücken gibt – noch 3x durchlesen.

    Vielen lieben Dank für diese wertvollen Tipps und Deine Erfahrungen.

    Viele Grüße
    Alexandra Aldinger

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Alexandra,

      vielen Dank für dein Kommentar! 🙂

      Ich glaube bevor ich etwas 5 mal lese, würde ich es beim zweiten Mal schon nach dem oben stehenden Prinzip zerlegen. 😀 Je nachdem was grade am sinnvollsten ist…

      Toll, wenn sogar du noch was mitnehmen kannst! 🙂 Das freut mich sehr!

      Liebe Grüße,
      Ronja.

  2. Alexandra says:

    Liebe Ronja,

    es sind Lernmethoden, die wir laufend in unseren Lernerfolgs-Trainings weitergeben 😉 …

    Und wenn wir in den Trainings – z.B. auch in AZUBI-Trainings mit TeilnehmerInnen im Alter von 15 – 25 Jahren – fragen, wie sie lernen, dann ist die „5x lesen-Methode“ die Standard-Strategie – leider.

    Auch dann, wenn die Jugendlichen z.B. schon „Lernen lernen“ in der Schule hatte ….

    Die Qualität des „Lernen lernen“ ist allerdings extrem unterschiedlich … für manche bedeutet das „Hausaufgabenheft richtig führen“…..

    Viele liebe Grüße
    Alexandra

    • Ronja
      Ronja says:

      Ok, wie gut, dass ich offenbar nie durch diese Methode „versaut“ wurde. 😀

      Ich denke, jeder muss das adaptieren, was zu ihm passt. Manche Dinge funktionieren, manche nicht.. Ich persönlich bin ein sehr visueller Mensch und kann besonders gut lernen, was ich ein mal aufgezeichnet habe. Das Bild bleibt einfach hängen.

      Und mit den beschriebenen Methoden habe ich wahrscheinlich wahnsinnig viel Zeit gespart, zumal ich für viele Standard-Arbeiten auch nur auf dem Weg mit dem Zug zur Schule (ca. 1,5 Std.) gelernt habe und dann trotzdem den Stoff im Kopf hatte.

      Wichtig ist auch, dass man einfach alles aufschreibt! (Es sei denn, das gibt Minuspunkte..)

      Liebe Grüße,
      Ronja

  3. Helena says:

    Hallo Ronja,
    Mir geht es da wie dir. Auf dem Gymnasium war ich unmotiviert und faul und habe so gut es ging versucht, mich vor dem Lernen zu drücken. Klasse wiederholt, Gymnasium gewechselt und im Endeffekt dann doch abgebrochen.
    Seit ich meine Ausbildung mache, macht mir die Schule allerdings richtig Spaß und ich möchte einen richtig guten Abschluss machen. 🙂
    Bisher hat das Lernen immer ganz gut geklappt, indem ich versucht habe das Lernblatt auswendig runter zu sprechen und bei jedem Fehler wieder in der ersten Zeile angefangen habe. Was bei viel Lernstoff allerdings sehr schnell ziemlich frustrierend sein kann. 😀
    Danke für diese coolen und außergewöhnlichen Lerntipps, bei meiner Zwischenprüfung werde ich sie auf jeden Fall ausprobieren.
    Liebe Grüße,
    Helena

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Helena,

      ich finde es total genial, dass du wirklich Spaß an deiner Ausbildung hast! Da hast du sehr Vielen etwas voraus! Meine erste Ausbildung war für mich auch überhaupt nicht das Richtige und es hat für mich länger gedauert, bis ich das gefunden hatte, was ich wirklich will und kann. Darf ich fragen, was du machst? 🙂

      Stimmt, Lernen sollte nicht frustrierend sein. Ich hoffe, ich konnte dir helfen, einen Weg zu finden, der dir auch das Lernen selbst mit mehr Spaß erfüllt.

      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deiner Ausbildung und mit Allem, was noch folgt! 🙂

      Liebe Grüße,
      Ronja

      • Helena says:

        Hi Ronja,
        Ich mache zurzeit meine Ausbildung zur Mediengestalterin. Recht hast du, es ist schon super etwas zu machen woran man jeden Tag Spaß findet. 🙂
        Was machst du denn?
        Und vielen Dank für die lieben Worte.
        Liebe Grüße,
        Helena

        • Ronja
          Ronja says:

          Hey,

          ich habe zuerst eine Ausbildung zur „Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik“ gemacht, das war absolut gar nicht mein Ding, später habe ich eine zweite Ausbildung als Tierheim Tierpfleger gemacht, das war total mein Ding und dementsprechend gut war ich dann auch. 🙂

          Liebe Grüße!

  4. Maria says:

    Sehr tolle Hacks und die App habe ich mir eben runterladen, mal sehen, wie ich mit ihr arbeiten kann.

    Ich bin gerade dabei neben dem Beruf per Fernstudium zu lernen und es ist irgendwie ziemlich kompliziert. Zurzeit bin ich einfach dabei die Skripte durchzulesen und am Anfang habe ich mir auch immer Notizen gemacht, bis ich festgestellt habe, dass es schwachsinnig ist, weil ich viele dieser Dinger schon durch die tägliche Anwendung im Büro weis.

    In der Schule habe ich für Klausuren immer Notizen gemacht, so wie du auch farbig. Diese habe ich dann immer weiter gekürzt, bis ich alles auf ein DIN A4 Blatt bekommen habe und dann hatte ich den Inhalt auch im Kopf, alleine nur durch das ständige Abschreiben. Für das Studium ist es einfach zu viel, da muss ich mir was anderes überlegen und die Karteikarten klingen da sehr praktisch.

    Liebe Grüße
    Maria

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Maria,

      vielen Dank. 🙂

      Dinge, die du schon verinnerlicht hast, musst du natürlich nicht noch einmal mitlernen. Das fällt bei mir unter „Kürzen“. Alles was sowieso klar ist, schreibe ich nicht noch mal auf.

      Ich habe auch für mich festgestellt, dass es mir persönlich viel mehr um das Verstehen geht, als um das Auswendiglernen. Da ist es absolut praktisch, die Dinge, die du lernst auch tatsächlich umzusetzen, so war es ja bei mir mit der Ausbildung auch. Das Auswendiglernen lässt sich natürlich nicht immer vermeiden, aber zB. Zahlen bleiben bei mir einfach absolut nicht hängen, daher lerne ich solche Dinge dann tatsächlich direkt vor der Prüfung auswendig. Das funktioniert für mich am besten mit dieser Karteikarten App (momentan lerne ich damit Spanisch). Alles was man irgendwie verstehen kann, versuche ich tatsächlich zu verstehen, so gibt es dann gar nicht mehr so viel auswendig zu lernen. Im Fall meiner Ausbildung waren das zB. viele medizinische und biologische Vorgänge und Zusammenhänge. So muss ich mich nicht versuchen zu erinnern, wie das jetzt noch mal im Buch stand, sondern weiß es einfach, weil ich es nachvollziehen kann. Das ist, aus jetziger Sicht, der beste Tipp, den ich zum Thema Lernen geben kann.

      Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Studium! 🙂

  5. Michael says:

    Hey Ronja,

    klasse Artikel über deine Erfahrungen mit dem Lernen. Weiter so!

    Ich finde, dass das Lernen keine Qual sein muss. Mit den richtigen Lernmethoden kann man einiges erreichen und das auch in relativ kurzer Zeit.

    Meine Favoriten: Karteikarten mit passenden Abfrageintervallen, Youtube-Videos und die Feynman-Methode. Für das Zeitmanagement: Pomodoro-Technik und das Pareto-Prinzip, außerdem beachte ich das Parkinsonsche Gesetz.

    Auf http://www.learning-man.de schreibe ich auch über die verschiedensten Lernmethoden und über andere spannende Themen. Schau einfach mal vorbei, wenn du Zeit und Lust hast.

    Das von dir beschriebene Ausmisten finde ich besonders wichtig. Oft verzettelt man sich in Kleinigkeiten und verliert das Wesentliche (das Verstehen des Konzepts) aus den Augen. Mit dem Paroto-Prinzip kann man das Wichtigste erkennen und seine Zeit auf das richten, was einem schnell weiter bringt.

    Vielen Dank für deinen hervorragenden Artikel, Ronja!

    Schöne Grüße

    Michael

    • Ronja
      Ronja says:

      Hey Michael,

      vielen Dank! 🙂
      Ich finde auch, dass Lernen keine Qual sein sollte. Natürlich kann man sich das in der Schule noch nicht aussuchen, aber in Studium, Ausbildung und Privat sollte man unbedingt darauf achten, sich mit Dingen zu beschäftigen, die einen auch tatsächlich interessieren. Für mich persönlich ist es mittlerweile eher Quälerei, wenn ich länger nichts Neues lernen kann.

      Stimmt, das Verstehen des Konzepts ist wirklich ganz elementar!

      Ich schaue gerne mal bei dir vorbei! Vielen Dank für deine lieben Worte!

      Schön Grüße zurück! 🙂

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